Angst und Panikattacken

Bei Angststörungen wird die Angst unverhältnismäßig wahrgenommen, also der Situation oder dem Auslöser nicht angemessen und / oder unbegründet.
Panikattacken zeichnen sich in der Regel durch starkes Herzklopfen, Schweißausbrüche, Atembeschwerden, Beklemmungsgefühle und Schwindel aus.
Aus Angst und/oder Panikattacken zusammen mit dem Vermeidungsverhalten entsteht
oft ein Teufelskreis den es zu durchbrechen gilt.

Generell sind Frauen ca. doppelt so häufig betroffen wie Männer.
Wenn die Angst in den Vordergrund rückt, unkontrollierbar wird und unsere Gedanken bestimmt, dann hat sie ihre ursprüngliche Funktion verloren.
Die eigentlich schützende Angst wirkt lähmend und schränkt das alltägliche Leben
in vielen Bereichen stark ein.
Häufig entsteht für den Betroffenen ein Leidensweg, an dem Wahrnehmung, Gefühle, das Denken und verschiedene Körperreaktionen beteiligt sind: z. B. Herzrasen, Schwitzen, Atemnot, Befürchtung zu versagen, sich zu blamieren oder nicht erwünscht zu sein etc.

Wenn dieser Kreislauf erst einmal in Gang gekommen ist, verstärken sich die unterschiedlichen Stressreaktionen gegenseitig. Im Extremfall schaukeln sie sich immer weiter hoch und enden schließlich in einer Panikattacke.